junge Erwachsene

Psychotherapie für junge Erwachsene

Wann brauchen Sie Psychotherapie? 

Der Übergang ins Erwachsenenleben bringt viele Veränderungen und Unsicherheiten mit sich. Ausbildung, Studium, Arbeit, finanzielle Verantwortung und neue soziale Rollen können belasten und überfordern.

Psychotherapie kann sinnvoll sein, wenn du über längere Zeit unter starker innerer Anspannung, Angst, Niedergeschlagenheit oder Erschöpfung leidest. Auch wenn du Schwierigkeiten hast, Entscheidungen zu treffen, dich zu orientieren oder deinen Platz im Leben zu finden, kann Unterstützung hilfreich sein.

Belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit – insbesondere traumatische Erlebnisse – können sich im jungen Erwachsenenalter weiterhin bemerkbar machen, etwa durch innere Unruhe, wiederkehrende Erinnerungen, emotionale Überflutung oder Schwierigkeiten im Alltag.

Auch Themen wie Bindung, Nähe und Beziehungen spielen in dieser Lebensphase eine wichtige Rolle. Wenn es schwerfällt, stabile Beziehungen aufzubauen, Vertrauen zu entwickeln oder sich selbst in Beziehungen sicher zu fühlen, kann Psychotherapie helfen, Muster zu verstehen und zu verändern.

Ziel ist es, dich dabei zu unterstützen, mehr Stabilität, Selbstverständnis und Handlungssicherheit im eigenen Leben zu entwickeln.

Was können Sie tun?

Wenn Sie merken, dass Sie etwas belastet, müssen Sie damit nicht allein bleiben. Ein erster Schritt kann sein, mit jemandem darüber zu sprechen, dem Sie vertrauen.

Sie können sich auch direkt selbst Unterstützung holen und einen Termin bei einer psychotherapeutischen Praxis oder einer Beratungsstelle vereinbaren. Ab 18 Jahren benötigen Sie dafür keine Zustimmung von Eltern oder anderen Bezugspersonen mehr.

Ablauf einer Therapie

Am Anfang finden Erstgespräche statt. Dabei lernen Sie mich kennen und wir sprechen darüber, was Sie belastet und was Sie sich wünschen. Je nach Absprache werden auch Gespräche mit Ihren Angehörigen oder wichtigen Bezugspersonen geführt.

Danach folgt die Diagnostik (meist fünf Termine). Dabei schauen wir gemeinsam genauer hin, was hinter Ihren Schwierigkeiten steckt – zum Beispiel durch Gespräche, Fragebögen oder andere Methoden. So kann besser verstanden werden, was Sie brauchen und welche Unterstützung für Sie hilfreich ist.

Wenn eine Therapie passend erscheint, beginnen zunächst probatorische Sitzungen zum weiteren Kennenlernen und gemeinsamen Einschätzen. In dieser Zeit prüfen wir beide, ob die Therapieform zu Ihnen passt und ob Sie sich wohl und verstanden fühlen. Wenn sich zeigt, dass eine Therapie sinnvoll und notwendig ist, entscheiden wir gemeinsam, ob wir den therapeutischen Weg miteinander gehen möchten. Ziel ist, dass Sie Unterstützung bekommen, die wirklich zu Ihnen passt.

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