Psychotherapie für Ihr Kind
Wann braucht mein Kind Psychotherapie?
Kinder zeigen seelische Belastungen oft nicht direkt, sondern über ihr Verhalten, ihre Gefühle oder körperliche Beschwerden. Wenn Sie merken, dass Ihr Kind über längere Zeit traurig, ängstlich, schnell überfordert, stark wütend oder sehr zurückgezogen ist, kann das ein Hinweis auf eine psychische Belastung sein. Auch Schwierigkeiten in der Schule, im sozialen Miteinander oder auffällige Veränderungen im Verhalten können darauf hindeuten, dass Unterstützung sinnvoll ist.
Was können Sie tun?
Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind machen, ist der erste wichtige Schritt, Ihre Beobachtungen ernst zu nehmen und das Gespräch zu suchen, sowohl mit Ihrem Kind als auch mit Bezugspersonen aus dem Umfeld wie Schule, Freunde, Familie oder Kita.
Im nächsten Schritt können Sie sich direkt an eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutische Praxis wenden und ein Erstgespräch vereinbaren. Sie können sich dafür entweder an mich oder an eine andere passende psychotherapeutische Fachperson wenden. Dort wird gemeinsam eingeschätzt, ob und welche Unterstützung sinnvoll ist.
Ich behandle unter anderem Schwierigkeiten wie Ängste, depressive Entwicklungen, emotionale und Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme, Traumafolgestörungen, Zwangssymptome, psychosomatische Beschwerden sowie Belastungen in Zusammenhang mit familiären Konflikten, Trennung, Verlust oder Mobbing. Auch Fragen rund um Identität und Selbstwahrnehmung können Teil der Behandlung sein.
Ablauf einer Therapie
Am Anfang finden Erstgespräche statt. Dabei lernen wir uns kennen und es wird gemeinsam geschaut, welche Belastungen bei Ihrem Kind bestehen und welche Unterstützung sinnvoll sein könnte. Ihre Sicht als Eltern ist ein wichtiger Bestandteil und wird mit großer Sorgfalt und Wertschätzung in den Prozess einbezogen.
Es folgt eine ausführliche Diagnostik über mehrere Termine. Dabei wird durch Gespräche, Beobachtungen und gegebenenfalls Fragebögen genauer verstanden, welche Themen im Vordergrund stehen und wie die Schwierigkeiten einzuordnen sind.
Wenn eine Therapie begonnen wird, findet die Arbeit regelmäßig in Einzelsitzungen mit Ihrem Kind statt. Ergänzend dazu gibt es sogenannte Elterngespräche bzw. Elternstunden, etwa alle vier Termine. Diese dienen dazu, Sie als Eltern zu unterstützen, Ihnen Rückmeldung zur Entwicklung Ihres Kindes zu geben und gemeinsam zu überlegen, wie Sie Ihr Kind im Alltag gut begleiten können.
Ziel der gesamten Behandlung ist es, Ihr Kind zu stabilisieren und zu stärken und gleichzeitig Sie als Familie in der Bewältigung der Belastungen zu unterstützen.
